• Bild: Harzklinikum Aktuell
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Gesundheit braucht Kompetenz

Erneutes Besuchsverbot am Harzklinikum wegen steigender Corona-Infektionen

Blankenburg/Quedlinburg/Wernigerode. Ab Montag, 15. November, gilt für das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben mit seinen Krankenhäusern in Blankenburg, Quedlinburg und in Wernigerode erneut ein grundsätzliches Besuchsverbot, inzwischen das bereits dritte in der aktuellen Pandemie.

Grund dafür sind die wieder deutlich steigenden Infektionen mit dem Corona-Virus. Zum Schutz der Patientinnen und Patienten ebenso der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kommunalen Harzklinikum ist dieser Schritt unumgänglich. Nach Absprache mit dem Stationspersonal kann in Ausnahmefällen vom grundsätzlichen Besuchsverbot abgewichen werden. Das trifft vor allem Patientinnen und Patienten in der Wernigeröder Kinderklinik, in beiden Geburtsstationen in Quedlinburg und Wernigerode und in der Psychiatrie in Blankenburg. Darüber hinaus in besonderen Situationen wie dem Sterben von Angehörigen; auch für diese Besucher gelten dann besondere Regelungen.

Mit dieser Entscheidung der Krankenhausleitung soll das Ausbreiten des Corona-Virus‘ wieder verzögert werden. Bereits im März und im Oktober 2020 musste am kommunalen Harzklinikum während der Corona-Pandemie ein Besuchsverbot ausgesprochen werden. In dem Krankenhaus mit insgesamt rund 1000 Patientenbetten werden pro Jahr rund 36 000 Patientinnen und Patienten stationäre und circa 70 000 ambulant behandelt. Die Krankenhausleitung wird in den kommenden Wochen – jeweils nach Corona-Verlauf – entscheiden, welche weiteren Vorkehrungen im Umgang mit Patientinnen, Patienten, Besucherinnen und Besuchern sowie Dienstleistern erforderlich sind, ob Beschränkungen verschärft oder unter Umständen auch wieder gelockert werden können. Patienten und Angehörige werden gebeten, verstärkt das Telefongespräch zu nutzen, um im Kontakt zu bleiben; an jedem Patientenbett befindet sich ein Telefon.

Innerhalb der Mitarbeiter-Kampagne am Harzklinikum "Dorothea 25" gibt es das Projekt "Wir wachsen", das zahlreiche Facetten umfasst. Einen Wald im Nationalpark Harz zu pflanzen ist eine erste Projektidee, weitere werden folgen. Auch weitere solcher Pflanztage des Harzklinikums im Nationalpark wird es geben. Die bislang circa 2500 von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gepflanzten Bäume reichen noch lange nicht für einen „Dorothea-Wald“.

Eine Krankenschwester und ein Arzt an einem Patientenbett auf einer Corona-Isolierstation des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben.