• Bild: Harzklinikum Aktuell
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Patienten im Wernigeröder Harzklinikum werden weiter ambulant behandelt

Neue unfallchirurgische Versorgung ab 13. September im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben

Wernigerode. Im Harzklinikum treten ab Montag, 13. September, Veränderungen für jene Patientinnen und Patienten in Kraft, die bislang in der Wernigeröder Abteilung für Unfallchirurgie behandelt worden sind.


Diese Abteilung wird geschlossen und bildet gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik für Unfall-, Handchirurgie und Orthopädie am Quedlinburger Harzklinikum eine gemeinsame Einheit. So sieht es der Beschluss des Aufsichtsrates aus dem Vorjahr vor, der auch weitere klinikinterne Strukturen beispielsweise in der Kinderheilkunde mit der Eröffnung der neuen Kinderklinik des Harzklinikums in der Ilsenburger Straße 15 in Wernigerode umfasst.
„Für ambulante Patientinnen und Patienten gibt es in Wernigerode auch künftig einen Anlaufpunkt, alle stationären Fälle versorgen wir fortan in Quedlinburg“, so Thomas Jülich, Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie. Von Montag bis Freitag, in der Zeit von 10 bis 18 Uhr, wird in der Wernigeröder Notaufnahme ein Unfallchirurg tätig sein und bei Bedarf solche Patienten ambulant behandeln; an den Wochenenden von 9 bis 20 Uhr. Wer sich beispielsweise beim Wandern den Fuß „verknackst“, beim Radfahren kräftig stürzt oder daheim einen Unfall erleidet, dennoch selbständig die Notaufnahme erreichen kann, wird auch künftig in Wernigerode behandelt werden. Dort entscheidet die Fachärztin/der Facharzt, ob eine ambulante Versorgung ausreicht oder aber das Verlegen zur stationären Behandlung nach Quedlinburg erforderlich ist.


Dieselben Zeiten gelten, so Thomas Jülich, ebenfalls für Wege- und Arbeitsunfälle, solche Patientinnen und Patienten er zusätzlich auch weiterhin in der sogenannten BG-Sprechstunde montags von 8 bis 15 Uhr und donnerstags von 10 bis 15 Uhr behandelt.


Sollten Kinder, beispielsweise nach einem Sturz beispielsweise eine Gehirnerschütterung (Schädel-Hirn-Trauma) oder starke Bauchschmerzen (stumpfes Bauch-Trauma) erleiden, so werden sie nach der unfallchirurgischen Untersuchung von den Kinderärztinnen und Kinderärzten in der Wernigeröder Kinderklinik behandelt. Ist das Mädchen oder der Junge jedoch - beispielsweise nach einem Armbruch - zu operieren, so findet diese Behandlung ebenso künftig im Quedlinburger Harzklinikum statt. In der dortigen Wochenstation gibt es spezielle Zimmer für die Betreuung der Kinder, dort sind auch Kinderärzte und ausgebildete Kinderkrankenschwestern in Zukunft weiter tätig.

 

 

Thomas Jülich; Leitender Oberarzt der Unfallchirurgie am Harzklinikum.