• Bild: Harzklinikum Aktuell
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Gesundheit braucht Kompetenz

Prüfer bescheinigen Brustzentrum Harz erneut hohe Behandlungsqualität

Die hohe medizinische Qualität in der Arbeit des Brustzentrums Harz am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben ist erneut bestätigt worden. Externe Prüfer haben das Team um den ärztlichen Leiter Dr. Sven-Thomas Graßhoff „eine hohe Qualität“ bescheinigt, das Brustzentrum mit Sprechstunden in Wernigerode und Quedlinburg wieder zertifiziert.

Wernigerode/Quedlinburg. Dr. Sven-Thomas Graßhoff, Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, hat aus den Händen von Birgit Müller, Betriebsleiterin am Wernigeröder Harzklinikum, die neue Zertifizierungsurkunde überreicht bekommen. Sie bedankte sich dabei im Namen der Krankenhausleitung bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Brustzentrums für ihr großes und einfühlsames Engagement in der Behandlung von Brustkrebs-Patientinnen. Das Brustzentrum Harz ist bereits 2008 erstmalig als anerkanntes Zentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (Brust-Gesellschaft) erfolgreich zertifiziert worden.

Zentrumsleiter Dr. Sven-Thomas Graßhoff zitierte aus dem sogenannten Auditbericht der Prüfer: „Der positive Eindruck aus dem Audit 2016 konnte erneut bestätigt werden. Hervorzuheben sind besonders die konstant engagierte Zentrumsleitung mit hoher fachlicher Expertise, ein motiviertes Team und ein engagiertes Qualitätsmanagement“. Erfreut zeigte sich der Mediziner darüber, dass die Prüfer auch die gute regionale Vernetzung des Brustzentrums am Harzklinikum mit den Sprechstunden-Angeboten in Quedlinburg und Wernigerode hervorgehoben haben. Im Interesse der Patientinnen gibt es zudem eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen Frauen nach Krebs in beiden Städten, den Gleichstellungsbeauftragten in den Rathäusern in Quedlinburg und Wernigerode und beispielsweise auch mit dem Wernigeröder Frauenzentrum.

Als Ausdruck dafür waren Vertreterinnen dieser Kooperationspartner anwesend, als im Brustzentrum Wernigerode eine neue Wanderausstellung eröffnet wurde. Zu sehen sind Tafeln, die auf ein erfolgreiches Projekt der Selbsthilfegruppen verweisen: „Grenzen überwinden“. Darauf wird von den mehrtägigen Mai-Wanderungen der Brustkrebs-Patientinnen berichtet, die in den Vorjahren bereits auf dem Selketal- und auch dem Hexenstieg sowie rund um Allrode gewandert sind. „Grenzen überwinden“ meint dabei weniger die politischen und Landesgrenzen im Harz, vielmehr die körperlichen Grenzen nach einer schweren Erkrankung wie Brustkrebs. Dr. Sven-Thomas Graßhoff an die Vertreterinnen der Selbsthilfegruppen: „Die positive Wirkung von sportlicher Betätigung auf einen positiven Krankheitsverlauf ist bekannt. Ich freue mich, dass Sie die Herausforderungen dieser mehrtägigen Wanderungen so erfolgreich gemeistert haben. Herzlichen Glückwunsch!“


HINTERGRUND:
Am Brustzentrum Harz am Harzklinikum werden jährlich rund 200 Patienten aus dem gesamten Harzkreis behandelt, die an Brustkrebs neu erkrankt sind; die Zahl für 2017 beträgt aktuell 230 Patientinn

Vertreterinnen von Harzer Selbsthilfegruppen Frauen nach Krebs haben gemeinsam mit Dr. Sven Thomas Graßhoff. Leiter des Brustzentrums Harz, die Wanderausstellung „Grenzen überwinden“ eröffnet, die im Wernigeröder Brustzentrum am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben bis Mitte 2018 zu sehen sein wird Birgit Müller (Foto rechts), Betriebsleiterin am Wernigeröder Harzklinikum, überreicht Oberarzt Dr. Sven-Thomas Graßhoff die aktuelle Zertifizierungsurkunde für das Brustzentrum Harz.