• Bild: Harzklinikum Aktuell
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Victoria und Valentin – die ersten Zwillinge im neuen Jahr im Wernigeröder Harzklinikum

2020 erneut mehr als 1200 Kinder im kommunalen Krankenhaus geboren

Das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben bleibt für Entbindungen ein gefragtes Krankenhaus. Im gerade zu Ende gegangenen Jahr sind erneut deutlich mehr als 1200 Kinder geboren worden. Zur 2020er-Bilanz zählt ebenso die weiter hohe Zahl von 21 Zwillingsgeburten. Passend dazu kamen mit Victoria und Valentin die ersten 2021-er Zwillinge in der ersten Woche des neuen Jahres im Wernigeröder Harzklinikum zur Welt.
Wernigerode.
Victoria und Valentin heißen die ersten im neuen Jahr am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben geborenen Zwillinge. Die kleinen Halberstädter haben am 7. Januar in Wernigerode das Licht der Welt erblickt. Das Mädchen wurde um 15.34 Uhr mit einem Gewicht von 2970 Gramm und einer Größe von 49 Zentimetern geboren. Ihr Bruder kam 15 Minuten später zur Welt, war 3100 Gramm schwer und 48 Zentimeter groß. Beiden geht es prächtig, auch Mutter Melanie Stenzel ist wohlauf. Mit der 31-jährigen Halberstädterin freuen sich Ehemann Daniel Stenzel (34 Jahre) sowie die Geschwister Fynn (10 Jahre) und Hanna (8 Jahre) über die Zwillinge. Auf Empfehlung ihrer Frauenärztin hat sich Melanie Stenzel während der Schwangerschaft regelmäßig im Wernigeröder Harzklinikum behandeln lassen. Dann auch dort, wo sie sich stets bestens betreut fühlt, zu entbinden, fand die jetzt vierfache Mutter „nur richtig und konsequent“.
Im Jahr 2020 gab es am kommunalen Harzklinikum insgesamt 1214 Geburten, wurden 1235 Kinder – 631 Mädchen und 604 Jungen – geboren. Damit übertrifft die Zahl der geborenen Kinder seit 2015 in jedem Jahr die „1200-Kinder-Marke“, im Jahr 2019 erblickten 1241 Mädchen und Jungen das Licht der Welt, im Jahr davor 1250 – somit bleibt die Zahl der geborenen Kinder am Harzklinikum erfreulich stabil. Im Quedlinburger Harzklinikum gab es im Vorjahr 505 Geburten, 262 Mädchen und 246 Jungen kamen zur Welt. Auch in Wernigerode haben die Mädchen „die Nase vorn“: 369 Mädchen und 358 Jungen wurden dort geboren, die Zahl der Geburten beträgt 709. Insgesamt gab es 21 Zwillingsgeburten, 18 davon in Wernigerode. Der Blick auf die 2020er-Monatsübersicht verrät, dass der Juli mit 115 Entbindungen der Monat mit den meisten Geburten am Harzklinikum war, gefolgt vom September (113) und März (109). In den zurückliegenden fünf Jahren war es stets ein Sommermonat mit der höchsten Zahl an Entbindungen: 2019 – August (137), 2018 – August (132), 2017 – Juli (134), 2016 – August (123).
„Auch in der Geburtshilfe bedeutet Corona für alle eine besondere Herausforderung“, schätzt Privat-Dozent Dr. Markus Hermsteiner als Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ein. Nicht immer war es möglich, die Schwangeren noch vor der Entbindung auf das Corona-Virus zu testen. Der Schutz des Kreißsaal-Personals und weiterer Mitarbeiter im Harzklinikum sei dessen ungeachtet sehr wichtig, dabei in Einzelfällen schwierig. Nimmt der erfahrene Frauenarzt die Perspektive der werdenden Eltern ein, so kann er nun dafür um Verständnis werben, dass es auch für die Väter ein Besuchsverbot im Harzklinikum gibt. In Ausnahmefällen, beispielsweise bei RisikoSchwangerschaften mit einem langen Klinikaufenthalt, habe das Besuchsverbot nach Absprache etwas gelockert werden können. Positiv sei, dass bislang in allen Phasen der Corona-Pandemie die Begleitung der werdenden Mütter in den Kreißsaal durch eine Person möglich ist. Chefarzt Dr. Markus Hermsteiner verbindet zudem mit der jetzt beginnenden Impfkampagne die Hoffnung auf deutliche Fortschritte im Kampf gegen die weltweite CoronaPandemie. (tk)

Die Halberstädterin Melanie Stenzel hält ihre Kinder Victoria (links) und Valentin in den Armen, die ersten 2021 im Wernigeröder Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben geborenen Zwillinge. Hebamme Kathrin Boks (links) und Oberarzt Antonio Indizien haben die Geburt begleitet, das Team von Krankenschwester Jacqueline Stieglitz, Stationsleiterin der Wochenstation, betreut die Familie. Foto: Tom Koch/Harzklinikum