• Bild: Harzklinikum Aktuell
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Wegen steigender Corona-Infektionen - erneutes Besuchsverbot am Harzklinikum

Quedlinburg/Wernigerode. Ab Freitag, 23. Oktober, gilt für das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Quedlinburg und in Wernigerode erneut ein Besuchsverbot. Grund dafür sind die aktuell deutlich steigenden Infektionen mit dem Corona-Virus. Zum Schutz der Patienten ebenso der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kommunalen Harzklinikum ist dieser Schritt unumgänglich. „Persönliche Kontakte zu vermeiden, ist das Gebot der Stunde“, fordert Oberarzt Christian Kalisch, Leiter der Notaufnahme in Wernigerode, der für das Harzklinikum im Pandemiestab der Harzer Kreisverwaltung tätig ist. Nach Absprache mit dem Stationspersonal kann in Ausnahmefällen vom grundsätzlichen Besuchsverbot abgewichen werden. Das trifft vor allem Patienten in der Kinderklinik und in beiden Geburtsstationen. Mit dieser Entscheidung der Krankenhausleitung soll das Ausbreiten des CoronaVirus‘ wieder verzögert werden. Bereits im März musste am Harzklinikum erstmals während der Corona-Pandemie ein Besuchsverbot ausgesprochen werden. Unter Auflagen – angesichts einer damals sinkenden Zahl von Infizierten – gab es im Mai Lockerungen, die bis jetzt gültig waren. Die Krankenhausleitung wird in den kommenden Tagen und Wochen – jeweils nach Corona-Verlauf – entscheiden, welche weiteren Vorkehrungen im Umgang mit Patienten und Besuchern erforderlich sind, ob Beschränkungen verschärft oder unter Umständen auch wieder gelockert werden können. Patienten und Angehörige werden gebeten, verstärkt das Telefongespräch zu nutzen, um im Kontakt zu bleiben; an jedem Patientenbett befindet sich ein Telefon. Jeder einzelne kann mit seinem persönlichen Verhalten das Ausbreiten der Pandemie beeinflussen: Abstand wahren, Kontakte reduzieren, Hygiene-Regeln einhalten, Mund und Nase bedecken: Corona – unsere gemeinsame Verantwortung. (tk)