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Gesundheit braucht Kompetenz

Wernigeröder Chefarzt in weiterer Kategorie „Top-Mediziner“

Dr. Tom Schilling sieht Leistungen des Gefäßzentrums gewürdigt

 

Dr. med. Tom Schilling, Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben und Leiter des Gefäßzentrums Harz, gehört in einer weiteren Kategorie zu den „Top-Medizinern" in Deutschland. Im September war er bereits auf der „Focus"-Ärzteliste im Fachgebiet Angiologie (Gefäßmedizin) vertreten.

 

Wernigerode. Zu Deutschlands „Top-Medizinern" auf dem Gebiet der Durchblutungsstörungen der Beingefäße (PAVK) zählt Dr. Tom Schilling, Leiter des Gefäßzentrums Harz am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben. Der Wernigeröder Chefarzt des Zentrums für Innere Medizin (Jahrgang 1966) ist auf der aktuellen fächerübergreifenden „Focus"-Ärzteliste zum Thema „Diabetes und Durchblutungsstörungen" vertreten. Diese umfasst insgesamt 117 Top-Medizinerinnen und Top-Mediziner, darunter sind 23 Ärzte aus Ostdeutschland, davon sind allein12 in Berlin/Brandenburg tätig. Sachsen-Anhalt ist außer mit Wernigerode auch mit Dessau-Roßlau aufgeführt, das benachbarte Niedersachsen ist in der Übersicht fünfmal erwähnt. Diese Top-Mediziner werden durch das unabhängige „MINQ"-Institut nach der Auswertung objektiver Leistungsdaten sowie durch Befragungen von Patienten und ärztliche Kollegen ermittelt. Auffällig bei Dr. Tom Schilling sind sein breites Leistungsspektrum und die häufige Nennung durch Kollegen.

 

Dr. Tom Schilling: „Ich freue mich, dass diese erneute Auszeichnung als Top-Mediziner auch die Leistungen unseres Teams im Gefäßzentrum Harz würdigt."

 

Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine und weiterer Gefäßbereiche werden in Wernigerode am Gefäßzentrum durch ein interdisziplinäres Team aus Angiologen, Gefäßchirurgen, Radiologen, Neurologen und weiteren Ärzten sowie durch spezialisierte Pflegekräfte betreut. Das Zentrum wurde von allen drei zuständigen Fachgesellschaften erfolgreich zertifiziert. Komplexe Entscheidungen in der Behandlung der Patienten werden regelmäßig in einer gemeinsamen Gefäßkonferenz unter Beachtung aller Therapiemöglichkeiten getroffen.

 

Der Arbeitsbereich Diabetologie ist Teil der Abteilung für Angiologie/Gefäßmedizin am Zentrum für Innere Medizin, da Durchblutungsstörungen - gerade auch im Bereich der Beine - eine häufige Spätfolge einer Diabeteserkrankung darstellen. Die sich aktuell erweiternde Diabetologie am Harzklinikum in Wernigerode wird seit 2018 von Oberärztin Dr. Uta Schmidt geleitet. Dr. Tom Schilling: „Sämtliche begleitenden Stoffwechselproblematiken können somit aus einer Hand kompetent behandelt werden."

 

Durchblutungsstörungen führen im Extremfalle immer noch zu Amputationen und weiteren schwerwiegenden Folgen wie chronischen Wunden. Diabetiker sind hierbei besonders gefährdet, da diese Erkrankung neben den Durchblutungsstörungen zusätzlich Schäden des Nervensystems und der knöchernen Strukturen hervorruft, was zum komplexen Krankheitsbild des „Diabetischen Fußes“ führt. Für Patienten mit chronischen Wunden besteht am Harzklinikum die Möglichkeit, ambulant am interdisziplinären „Wundzentrum Harz“ unter der Leitung von Oberärztin Petra Pfeiffer betreut zu werden.

Chefarzt Dr. Tom Schilling, Leiter des Gefäßzentrums Harz am Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben, betrachtet mit Dr. Uta Schmidt, Leiterin des Arbeitsbereiches Diabetologie am Zentrum für Innere Medizin in Wernigerode, eine Gefäßdarstellung eines Patienten.