• Bild: Harzklinikum Aktuell
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Gesundheit braucht Kompetenz

Zentrale Bereiche der Diagnostik und Therapie unter einem Dach

Neues Klinikgebäude dem Harzklinikum übergeben

Dem Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben ist in Wernigerode ein modernes Klinikgebäude übergeben worden. Nach rund vierjähriger Bauzeit und für knapp 34 Millionen Euro ist ein vieretagiges Gebäude entstanden, das von der Radiologie, der Kinderklinik, der Intensivstation und der Neurologischen Klinik genutzt wird. In den kommenden Sommerwochen ziehen die einzelnen Bereiche in den Klinikneubau an der Ilsenburger Straße um.


Wernigerode.
Der Klinikneubau für das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben in Wernigerode ist fertiggestellt worden. Die Architekten haben – auch in Namen vieler Bauleute und Handwerker – dem kommunalen Harzklinikum das für rund 34 Millionen Euro in vier Jahren errichtete Gebäude symbolisch übergeben. Das vieretagige Gebäude auf dem Krankenhausgelände an der Ilsenburger Straße wird ab Sommer die Klinik für Radiologie mit modernen Röntgengeräten, einem Computertomographen (CT) und einem Magnetresonanztomographen (MRT) beherbergen, dazu drei OP-S le, die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, samt einer Intensivstation mit 18 Betten, und die Klinik für Neurologie mit ihrer Schlaganfall-Einheit (stroke unit) mit insgesamt 46 Patientenbetten.
Ein weiteres Herzstück dieser Investition bildet die neue Klinik für Kinder- und Jugendmedizin für 40 Patienten samt Neonatologie - einer Intensivstation für Frühund Neugeborene mit acht weiteren Betten- die in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Kreißsälen errichtet werden wird. Die bisherige Kinderklinik im Stadtteil Hasserode schließt mit ihrem Umzug in den Neubau, gleiches gilt für die Quedlinburger Kinderklinik. Zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen wird es neben neuen ambulanten Angeboten von Kinderärzten auch ein spezielles Modell zur Betreuung dieser jungen Patientinnen und Patienten im Quedlinburger Harzklinikum geben.


Das Harzklinikum in Wernigerode verfügt mit diesem Geb ude erstmals über die Möglichkeit, dass sich große Bereiche der Diagnostik und Therapie unter einem Dach befinden. Zusätzlich wird in den nächsten Monaten in unmittelbarer Nähe des Neubaus auch eine neue Notaufnahme errichtet – somit gibt es kurze Wege: Von der Notaufnahme zum Röntgen (CT/MRT), bei Notwenigkeit in den Operationssaal, von dort auf die Intensivstation.
Für Dr. Peter Redemann bedeutet dieses Vorhaben den erfolgreichen Abschluss eines Projektes, dessen Planungen vor rund zehn Jahren begonnen haben. „Wir haben im Grund genommen hier ein völlig neues Krankenhaus gebaut. In unseren anderen Gebäuden ‘rundherum‘ ordnen sich die übrigen Funktionen“, so der Geschäftsführer des Harzklinikums.


Landrat Thomas Balcerowski, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des kommunalen Krankenhauses, erklärte: „Wernigerode hat mit diesem Neubau einen Schatz erhalten. Das ist gut für unser Harzklinikum und für unseren Harzkreis. Jetzt gilt es, diesen Schatz nicht nur zu hüten, sondern ihn im Interesse der Patientinnen und Patienten mit Leben zu erwecken.“
Erfreut über das moderne Klinikgebäude, mit seinem „sehr qualitätsgerechten Innenleben“ zeigte sich mit Petra Grimm-Benne Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin. Anlässlich der  Übergabe in Wernigerode erklärte sie: „Die Investition von 34 Millionen Euro hat sich gelohnt. Auch weil sie verbunden ist mit Strukturentscheidungen, die das Harzklinikum insgesamt stärken werden. Dass eine kommunale Klinik diesen Weg beschritten hat, freut mich besonders.“